Verkäufer müssen Android Sicherheitslücken nicht mitteilen

4. November 2019 0 Von Roman

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Andoid
// Android

Der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln hat entschieden, dass Elektronikmärkte potenzielle Käufer nicht über fehlende Updates und Sicherheitslücken bei Smartphones hinweisen muss. Das Urteil beruht auf einer Klage eines Verbraucherverbandes, welcher zuvor Testkäufe tätigte und die gekauften Smartphones zur Überprüfung an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sendete.

„Das BSI gelangte zu der Einschätzung, dass das Gerät mit den 15 Sicherheitslücken für die Nutzer ein eklatantes Sicherheitsrisiko darstelle. „

OLG Köln

Nach erfolgloser Kontaktaufnahme mit dem Smartphone Hersteller verlangte das BSI von den Elektronikmärkten eine ausreichende Kennzeichnung.

Durch die Anzahl an verschiedenen Modellen, welche in einem Laden verkauft werden, hält das Gericht diese Forderung für unzumutbar und lehnte die Klage ab.


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